Bei den Zehnern stehen die Zeichen auf Wiederaufstieg!

Neuwahl Vorstand 30.4.15 Foto I(1) 500Alles neu macht der Mai – getreu diesem altbekannten Motto hat sich der Jülicher Traditions- und Meisterverein am Vorabend des 1. Mai turnusgemäß einen neuen Vorstand gegeben, der in weiten Teilen gar nicht so neu ist.

Die Teilnehmer unserer Hauptversammlung haben über unsere Vorstandsmitglieder sämtlich in offenen Wahlen und mit großartigen Mehrheiten abgestimmt.

Eine solche Einmütigkeit und Geschlossenheit zeichnet den aus Ruinen auferstandenen SC Jülich 1910 e.V. nach früheren Zeiten der Unruhe und Unsicherheit besonders aus“, konstatiert nicht ohne Stolz der alte und neue Vereinsvorsitzende Michael Lingnau.

Den Vereinschef begleiten im geschäftsführenden Vorstand gemäß überragenden Mitgliedervoten als Stellvertreter seine bisherigen Vize Claus Nürnberg und Robert Musiol.

Als Stellvertreter gesellt sich, wie bereits angekündigt, Peter Kosprd, Ehrentrainer und Urgestein der Zehner dazu.

Als beliebte Geschäftsführerin wurde Elvira Musiol überragend bestätigt, als Stellvertreter rückt an ihre Seite Damian Nießen mit jungem Gesicht, der in der Zehnerjugend gespielt hat und dort nach wie vor als Trainer fungiert.

Neue Schatzmeisterin des SCJ ist Sabine Meyen, die dem langjährigen und verdienstvollen Reinhard Kulig in dieses Schlüsselvorstandsamt folgt.

Zehnerchef Michael Lingnau verabschiedete seinen langjährigen Vorstandskollegen und Freund Reinhard Kulig ungern, konnte aber dessen persönliche und berufliche Gründe sehr wohl verstehen.

Reinhard Kulig gehört mit Claus Nürnberg und mir zu dem Kern des damals so bezeichneten Kompetenzteams, das seit Amtsübernahme im Juni 2008 den schwer angeschlagenen Dampfer Jülich 10 wieder aufrichten und in ruhige Wasser leiten konnte. Manche wollten diesen großartigen Jülicher Sportverein damals nach dem wirtschaftlichen Niedergang abschreiben, aber engagierte und mutige Mitstreiter wie Reinhard haben sich nicht davon beirren lassen und entscheidend dazu beigetragen, dass der SCJ aus Ruinen wiedererstehen konnte und kann!“
Diese emotionale Dankesadresse ihres Vorsitzenden an Reinhard Kulig goutierten die Mitglieder mit großem Applaus.

Vervollständigt wird das Führungsgremium durch den Jugendleiter David Wick, der den Mitgliedern die neue Ausgabe des Zehnerfrosches, der durch ihn wieder aufgelegten Postille der Jugendabteilung der Zehner präsentieren konnte.

Die Hauptversammlung wählte sodann satzungsgemäß den Beirat des SC Jülich 1910 e.V., dem für die nächsten zwei Jahre Christoph Banse, Arno Dombrowa, Axel Fuchs, Thomas Hoffmann, Günter Kuhn als Ehrenvorstandsmitglied, Michael Meyen als Internetbeauftragter, Marc van Snick und Marc Wollerich als Marketingbeauftragter angehören werden.

Als Kassenprüfer wurden schließlich die ehrwürdigen Vereinsmitglieder Helmut Lohn und Wilfried Rhein wiedergewählt.

Unser Vorstand führt einen großartigen und traditionsreichen Fußballclub, so dass es hoch und wegweisend einzuschätzen ist, dass wir in diesem Gremium mit jungen und älteren, männlichen und vor allem auch weiblichen, erfahrenen und neu hinzugekommenen Vertretern aktiv sein können“.

Dies sei, so ließ der Vereinsvorsitzende u.a. in seinem Rechenschaftsbericht verlauten, aber nur gelungen, da der SCJ in den letzten Jahres wieder zu sich selbst und seinen Fußballtugenden zurückgefunden habe.

Es seien dabei auch Demut und Dankbarkeit sehr wohl dafür angebracht, dass die Jülicher Fußballbegeisterten, die zahlreichen Gönner und Anhänger des SCJ und vor allem einige aufrechte und selbstlose Mitstreiter in vorderster Reihe nie aufgehört hätten, an den Wiederaufstieg der Zehner zu glauben.

Und dieser wirtschaftliche und sportliche Wiederaufstieg der Zehner sei deutlich erkennbar im Gange.

In diesem Zusammenhang verwies Lingnau nicht zuletzt auf den bevorstehenden Aufstieg der 1. Herrenmannschaft der Zehner in die Kreisliga B, was gleichwohl zunächst ein Zwischenschritt auf dem angestrebten Weg nach oben sei.

Die 1. Mannschaft sei bereits jetzt in höheren Ligen durchaus wettbewerbsfähig, die Spieler seien sich aber nicht zu schade, ja sie seien entschlossen gewesen, in der untersten Klasse den Wiederaufstieg nach oben zu begründen.

Und die zweite Mannschaft sei auf diesem Weg beileibe nicht nur Reservemannschaft.

Zitat Lingnau: „ ‚Habt Geduld mit Jülich 10!’ Darum habe ich bereits bei meinem Amtsantritt 2008 ausdrücklich gebeten. Dies gilt nach wie vor. Dieser unser Jülicher Traditionsverein benötigt eine kontinuierlich wachsende Vorwärtsentwicklung und gewiss keine Himmelsstürmerei, was in früherer Zeit zu keinen guten Ergebnissen geführt hat!“

Natürlich ließen es sich die neu gewählten Vereinsverantwortlichen nicht nehmen, im Rahmen eines Ausblicks auf die anstehenden Aktivitäten der Zehner das von ihnen so bezeichnete „Spiel des Jahres“ offiziell anzukündigen.

Laut Vize-Chef Claus Nürnberg wird Alemannia Aachen am 1. Juli 2015 um 18.30 Uhr im zentralen Jülicher Karl-Knipprath-Stadion zu dem lang ersehnten Benefizspiel gegen eine Auswahlmannschaft von Jülich 10 gastieren. Der Kartenvorverkauf für diesen fußballerischen Leckerbissen würde in Kürze starten.

Das Spiel des Jahres findet als großes Highlight im Rahmen des vom 30. Juni bis 4. Juli 2015 andauernden 13. Ferienjugendcamps des SC Jülich 1910 statt. Nürnberg stellte obendrein eine stattliche Agenda weiterer Veranstaltungsplanungen eingebettet in das zentrale Karl-Knipprath-Stadion vor. So wollten die Zehner u.a. die Jülicher Stadtmeisterschaften als mehrtägiges offenes Turnier ab dem 10. Juni 2015 nach vielen Jahren wieder aufleben lassen.

Meldungen aller Jülicher und umliegenden Fußballvereine seien ab sofort bestens willkommen.

Für den 20. und 21. Juni 2015 sei der 2. Food-Center-Jugendcup seitens der Jugendabteilung der Zehner geplant.

Am 4. und 5. September 2015 würde der SCJ zum zweiten Mal das groß angelegte Sport- und Kulturhappening „Roll on Jülich“, diesmal bestehend aus einem 24-Stunden-Radrennen rund ums Jülicher Zentralstadion und einem finalen Schlagerfestival offerieren.

Am Ende einer sehr harmonischen Hauptversammlung entließ Zehnerchef Lingnau die gleichermaßen gut gerüsteten und gelaunten Mitglieder beschwingt und motiviert mit der Vereinsparole „Wir sind gerne Zehner“ in die Mainacht.

Michael Lingnau, 7.5.2015